Digitale Zukunft: Auf Transformation folgt Harmonisierung

Prozesse transformieren lautet das Gebot der Stunde. Nur so können Unternehmen ihre Abläufe automatisieren, vereinfachen und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Wie gelingt die Transformation – und was kommt danach?

Die rasante Marktdynamik und immer schnellere Innovationszyklen bringen monolithische IT-Systeme an ihre Grenzen. Schon 2020 werden 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen darum ihre IT-Infrastruktur und -Software in der Cloud betreiben, so das Marktforschungsunternehmen IDC in einer Studie.
Die Zukunft gehört allerdings nicht der einen „Mega-Cloud“, die sämtliche Geschäftsprozesse abbildet. Stattdessen werden die Firmen spezielle Anwendungen und sogar Umgebungen für unterschiedliche Geschäftsabläufe nutzen. Hybrid- und Multi-Cloud sind die Zukunft: vielschichtige digitale Architekturen, die unterschiedliche Cloud-Lösungen enthalten und dennoch das gesamte Business nahtlos unterstützen.
Diese Strategie schlägt direkt auf die IT-Infrastruktur durch. Unternehmen sind gut beraten, ihr IT Service Management (ITSM) weiterzuentwickeln, um neben klassischen On-premise-Anwendungen und -Prozessen auch die zunehmende Zahl von Cloud-Assets handhaben zu können. Das gelingt mit einem ganzheitlichen Enterprise Service Management (ESM).

ESM als Schlüssel zum Multi-Cloud-Zeitalter

Mit einem ESM können Unternehmen sämtliche Services, Daten und Prozesse erfassen, aufbereiten, verwalten und bereitstellen – auch wenn diese bereits in der Cloud vorgehalten werden. Möglich macht es ein Discovery-Scan, der die gesamte Topologie quasi auf Knopfdruck transparent macht. Entscheider erkennen auf einen Blick, welche Anwendungen und Technologien ihr Unternehmen einsetzt.
Das versetzt Unternehmen in die Lage, ihre hybride, heterogene IT-Landschaft durchgängig zu harmonisieren. Damit erst lässt sich eine tragfähige und nachhaltige Multi-Cloud-Umgebung etablieren.
Es entsteht eine agile und kosteneffiziente Umgebung, die schnelle Reaktionen auf Markt- und Kundenbedarfe ermöglicht. Strukturiert, gestützt und gesteuert durch ein ESM.

CIOs werden zu Informationsmanagern

Eine entscheidende Rolle spielt dabei der CIO/IT-Leiter als Treiber der digitalen Transformation. Als Manager geschäftsrelevanter Informationen steht er vor der Frage: „Wie sieht unser Weg von der On-premise-Landschaft über die Hybrid-Cloud zu einem reinen Cloud-Unternehmen aus?“
Die Antwort liefert ein leistungsstarkes ESM. Damit stellt der CIO/IT-Leiter die Beziehungen zwischen Anwendungen und Geschäftsprozessen her und deckt den Bedarf des Managements an Daten und Informationen über das Unternehmen. Darüber hinaus kann er dem Business auf diese Weise mit Blick auf neue Markterfordernisse die passenden Funktionen bereitstellen.
Unter dem Strich ebnet ein ESM damit den Weg zur digitalen Transformation und IT-Harmonisierung in der Cloud. Und zur projektorientierten Serviceorganisation der Zukunft.

 

Autor: Peter Weisbach, REALTECH-Geschäftsführer und Leiter der Digital Business Unit

 

Nahtloses Business IT Alignment: Digitale Transformation leichtgemacht mit dot4

 

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *