Digital Transformation Business Management: Interessenvertreter vor!

Business Consulting für Stakeholder – Anforderungen in Industrie 4.0

Die notwendige Informationsarchitektur für Geschäftsprozesse, Produkte und Dienstleistungen (Services) wird heute digital gestaltet. Während die Digitale Transformation vieles verändert, schafft sie auch Neues. Alles scheint machbar – doch nicht unbedingt sinnvoll, kosteneffizient oder flexibel genug, um Kundenwünsche umgehend zu erfüllen.

Anforderungsanalysen am Punkt der Leistungserbringung für den Kunden anzusetzen, ist das neue Best-Practice-Vorgehensmodell im Enterprise Service Management. Selten geht ein Produkt heute ohne Dienstleistungen in den Besitz des Kunden – Garantien, Serviceverträge und Leistungskataloge sind häufig die Qualitätsmerkmale, die eine Kaufentscheidung letztlich herbeiführen.

Daraus ergeben sich zwangsläufig Fragen, wie beispielsweise:

  • Halten Ihre Strukturen der internen und externen Dienstleistungen auch morgen noch den wachsenden Anforderungen der Kunden stand?
  • Können Sie die Dynamisierung, Skalierung sowie Flexibilität von „Key Performance Indicators“ (KPIs) und Kennzahlen für Ihr Produkt solide untermauern?
  • Welche Produkte möchten Sie morgen neu auf den digitalisierten Markt bringen?
  • Welche Bündel von Leistungspaketen müssen bereitgestellt werden, sodass interne und externe Dienstleistungen sowie Produkte in transparenten Servicekatalogen mit klaren Verantwortlichkeiten den richtigen Wertbeitrag leisten?

 

Weg von der reinen technischen Betrachtung mit IT-Werkzeugen, hin zu einer Service-Asset- und Infrastruktur-Konfiguration ohne Tool-Diskussion

Der Glaube, ein Software Produkt liefere ‚out of the box‘ eine Leistungsarchitektur, die – ohne lange zu überlegen – Ihre Geschäftsprozesse unterstützt, ist weit verbreitet. Analysieren, dokumentieren und reformieren Sie Ihre individuellen Prozesse, sodass Automatisierung möglich wird. Die Digitale Transformation ist keine langwierige ‚Big Tool‘-Entscheidung mehr: Modularität, Individualität und schnelle Verfügbarkeit sind jetzt die flexiblen Protagonisten für Ihren Unternehmensbedarf in der Digitalen Transformation bzw. für Ihre neuen Geschäftsideen. Konnektoren sind die neuen Schlüsselfiguren, die leistungsstarke, tragende Verbindungselemente herstellen. Sicher, das ein oder andere Element wird dann nicht mehr benötigt und manches alte Tool wandert vielleicht auf den binären Wertstoffhof.

Folgendes Beispiel aus „Virtuelles Abbild – Neue Ingenieurmethoden für Industrie 4.0″(*) soll Ihnen einen Eindruck von Lösungsansätzen für die Digitale Transformation geben: In 3D-Produktdesign und -Fertigung im Fahrzeugbau existiert heute bereits ein digitales Produktionsnetzwerk, bestehend aus flexiblen Wertschöpfungsketten. Unternehmensübergreifende, in Echtzeit verfügbare Informationen verschmelzen dabei zwischen der virtuellen und realen Welt. Digitales Produktionsengineering reduziert die Markteinführungszeiten, z. B. die von neuen Fahrzeugserien. Digitale Begleiter (RAMI 4.0 companions) werden als virtuelle Abbilder einer Maschine untereinander kommunikationsfähig, sie informieren und korrigieren sich selbst oder werden von einer künstlichen Intelligenz automatisch gesteuert. Die IT ist der zentrale, unverzichtbare Teil der unternehmerischen Wertschöpfungskette. Sie ist eine strategische Ressource für Produktion und alle Querschnittsfunktionen des Unternehmens.

Das Neugestalten von Bestehendem ist in der neuen digitalen Welt ebenso entscheidend wie die digitale Transformation von bewährtem, solidem Unternehmensnutzen.

Gerne unterstützen wir Sie mit unserer Beratungs- und Umsetzungskompetenz als Fach- und Umsetzungsexperten im Business Consulting. Wir sind Ihre Ansprechpartner zu Design, Planung und Architektur für die digitale Restrukturierung Ihrer Enterprise-Service-Management-Struktur.

 

Autor: Werner Schmidt, Business Consultant

Kontakt: Werner.Schmidt@dot4.de

Digitalisierungstransparenz auf Knopfdruck: Alles über den Information Hub dot4

 

Quellenangabe:

(*) Vortrag von Frau Prof. Dr. Dr.-Ing Dr. h.c. Jivka Ovtcharova vom 11.Februar 2016 „Virtuelles Abbild – Neue Ingenieurmethoden für Industrie 4.0″

Kontakt:

Prof. Dr. Dr.-Ing. Dr. h.c. Jivka Ovtcharova

Head of Institute – Karlsruhe Institute of Technology (KIT)

Institute for Information Management in Engineering (IMI)

Zirkel 2, Bldg. 20.20, Room 267

D-76131 Karlsruhe

www.imi.kit.edu

Phone: +49 721 608-42129 / Fax: +49 721 608-43984

Email:  jivka.ovtcharova@kit.edu

 

Eröffnung des „Service Experience Lab“ zum Thema Dienstleistungsinnovation im Zeitalter der Industrie 4.0 durch Frau Prof. Dr. Dr.-Ing Dr. h.c. Jivka Ovtcharova im Rahmen des „Service Innovation Camps 2016“ am KIT in Karlsruhe im Oktober 2016 (Bildquelle: http://www.imi.kit.edu/3096.php)

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